Ketamin – wenn ein Gehirn zurück ins Leben findet
Ketamin gehört zu den ungewöhnlichsten Medikamenten unserer Zeit. Es wurde nicht entwickelt, um seelisches Leid zu lindern, sondern um Menschen zu betäuben, Schmerzen auszuschalten und Operationen sicher zu machen. Jahrzehntelang war es ein Narkosemittel – unspektakulär, zuverlässig, klinisch. Und doch hat kein anderes Medikament die Psychiatrie der letzten Jahre so verändert wie dieses. Denn irgendwann fiel Ärzten etwas auf, das niemand erwartet hatte: Manche Menschen wachten nach einer ketaminhaltigen Narkose nicht nur klarer auf, sondern emotional leichter. Eine Schwere, die sie zuvor über Monate begleitet hatte, schien plötzlich gelockert. Das war der Anfang eines völlig neuen Verständnisses – und der Beginn eines Weges, der Ketamin heute für Menschen mit Depressionen zu einer realen Option macht, besonders dann, wenn nichts anderes mehr durchdringt.
Ketamin wurde Anfang der 1960er-Jahre entwickelt, als Forscher nach einer sicheren Alternative zum damaligen Narkosemittel PCP suchten. Das neue Molekül war kürzer wirksam, verlässlicher, kreislaufstabiler und vergleichsweise schonend. In der Notfallmedizin ist es bis heute ein unverzichtbares Werkzeug, weil es selbst in kritischen Situationen die Atmung kaum beeinträchtigt. Erst viel später, in den 1990er-Jahren, entdeckte man seine unerwartete Wirkung auf das seelische Empfinden. Menschen, die seit Jahren unter schweren, beharrlichen Depressionen litten, erlebten nach einer einzigen niedrigen Dosis eine Erleichterung, für die ihnen niemand eine Erklärung geben konnte.
Was Ketamin so besonders macht, ist nicht nur sein schneller Wirkungseintritt, sondern der Mechanismus dahinter. Während klassische Antidepressiva über Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin wirken und Wochen benötigen, um im Gehirn etwas zu verändern, greift Ketamin in ein System ein, das viel tiefer liegt: das Glutamatsystem. Glutamat ist der wichtigste erregende Botenstoff unseres Nervensystems. Es steuert Lernen, Gedächtnis, emotionale Verarbeitung und die fein abgestimmten Netzwerke, über die wir die Welt ordnen. Studien zeigen seit Jahren, dass diese Netzwerke bei Depressionen regelrecht ausgedünnt sind. Zwischen den Nervenzellen fehlen Verbindungen. Gedankenströme sind träge, Gefühle wirken stumpf oder überwältigend, und der präfrontale Cortex – jene Region, die bewertet, einordnet und stabilisiert – verliert an Kraft.
Ketamin setzt genau hier an. Es blockiert für kurze Zeit bestimmte NMDA-Rezeptoren auf Nervenzellen. Diese Blockade wirkt wie das Lösen einer Bremse. Plötzlich wird mehr Glutamat freigesetzt, das wiederum AMPA-Rezeptoren aktiviert. Und genau dort beginnt eine der wichtigsten biologischen Ketten unseres Gehirns: die mTOR–BDNF-Achse. Sie entscheidet darüber, ob eine Nervenzelle neue Synapsen bildet, ob sie sich ausdehnt, ob sie wächst. Unter Ketamin beginnt diese Achse zu arbeiten wie ein neu eingeschaltetes Licht. mTOR aktiviert die Produktion von Proteinen, die für den Aufbau neuer synaptischer Strukturen notwendig sind, während BDNF – der wichtigste Wachstumsfaktor des Gehirns – ausgeschüttet wird. BDNF wirkt wie Dünger. Er stabilisiert, nährt, verstärkt.
Innerhalb weniger Stunden entstehen neue Synapsen. Das ist kein Bild, sondern ein messbarer, sichtbarer Prozess. Besonders in jenen Regionen, die Depressionen am stärksten schädigen – dem präfrontalen Cortex und dem Hippocampus – beginnt das Gehirn, wieder dichter zu werden. Menschen beschreiben diesen Moment als ein Aufklaren. Gedanken fühlen sich nicht mehr klebrig und schwer an, sondern beweglich. Gefühle tauchen auf, ohne den Körper sofort zu überfallen. Die Welt wirkt weniger wie ein geschlossener Raum und mehr wie etwas, in dem es wieder Luft gibt.
In der klinischen Anwendung wird Ketamin in sehr niedriger Dosis als Infusion verabreicht. Die Patientinnen und Patienten bleiben wach, erleben jedoch oft ein Gefühl der Distanz zu sich selbst. Diese dissoziative Erfahrung ist kein Nebenprodukt, sondern Teil der Wirkung. Ketamin löst die Verbindungen im sogenannten Default Mode Network – jenem Netzwerk, das ständig das eigene Ich kommentiert und bewertet. Wenn dieses Netzwerk für einige Minuten leiser wird, fühlt es sich an, als würde man neben sich stehen, aber ohne Angst. Diese Distanz kann für Menschen, die in Panik, Trauer oder Gedankenkreisen gefangen sind, eine erste echte Entlastung sein. Ein Moment, in dem man zum ersten Mal nicht im eigenen Schmerz eingeschlossen ist.
Die Infusion dauert etwa vierzig Minuten. Danach klingt die veränderte Wahrnehmung ab, und der eigentliche therapeutische Prozess beginnt. In der Regel werden sechs bis acht Sitzungen über zwei bis drei Wochen durchgeführt. Jede Behandlung baut auf der vorherigen auf. Die neu entstandenen Verbindungen stabilisieren sich, und es entsteht eine Phase, in der das Gehirn besonders formbar ist. Genau deshalb kombinieren viele Kliniken Ketamin mit Psychotherapie. In dieser Zeit können Gedanken, Erinnerungen und innere Muster neu verknüpft werden. Trauer lässt sich neu einordnen. Panik verliert ihren Zugriff. Erlebnisse, die zuvor wie scharfe Kanten im Körper steckten, werden weicher.
Neben dem klassischen Ketamin existiert heute auch eine chemische Variante: S-Ketamin. Es wurde 2019 als Nasenspray zugelassen und ist das spiegelbildliche Enantiomer des ursprünglichen Moleküls. Es bindet stärker an den NMDA-Rezeptor und ermöglicht eine standardisierte, reproduzierbare Anwendung. Dennoch bleibt Ketamin in seiner klassischen Form flexibler, weil es direkt als Infusionstechnik eingesetzt wird – ein Vorteil in Kliniken, die eng mit Patientinnen und Patienten arbeiten. Beide Substanzen nutzen denselben biologischen Weg, doch die regulatorische Landschaft unterscheidet sich. In Deutschland ist S-Ketamin streng geregelt, während Ketamin-Infusionen nur in spezialisierten Zentren durchgeführt werden, meist off-label. In der Schweiz ist der Umgang offener, historisch gewachsen durch die lange Tradition in der Bewusstseinsforschung.
Die Wirkung von Ketamin ist schnell, aber nicht unbegrenzt. Nach einigen Tagen oder Wochen kann sie abflauen, wenn das, was sich biologisch geöffnet hat, nicht gefüllt wird. Der Körper kann Synapsen bilden, aber er stabilisiert sie nur, wenn Erfahrungen folgen – Gespräche, Nähe, Struktur, neue Routinen. Viele Menschen erhalten deshalb nach der ersten Serie Auffrischungen in größeren Abständen. Bei einigen reicht eine kurze Behandlungsphase, bei anderen wird Ketamin wie ein Werkzeug genutzt, das man immer dann einsetzt, wenn das Leben zu schwer wird. Es ist kein Medikament, das man täglich nimmt. Es ist ein Impuls. Ein Neustart. Ein kurzes Fenster, in dem das Gehirn neu verhandeln kann, was es trägt.
Ketamin ist sicher, wenn es kontrolliert angewendet wird. Die häufigsten Nebenwirkungen – ein leichter Blutdruckanstieg, Schwindel, Übelkeit, vorübergehende Dissoziation – sind medizinisch gut handhabbar. Anders als viele befürchten, führt therapeutisches Ketamin bei korrekter Anwendung nicht zu körperlicher Abhängigkeit. Missbrauch entsteht in völlig anderen Dosen und Kontexten, weit außerhalb dessen, was in Kliniken genutzt wird.
Vielleicht ist die größte Bedeutung von Ketamin nicht einmal biologisch, sondern menschlich. Es erinnert daran, dass ein Gehirn sich selbst reparieren kann. Dass ein Mensch, der sich innerlich verloren hat, wieder einen Zugang zu sich finden kann. Dass Trauer, Trauma und Depression nicht das Ende von Veränderung bedeuten müssen. Dass Hoffnung nicht darin liegt, Gefühle abzuschalten, sondern darin, sie wieder halten zu können.
Ketamin ist kein Wundermittel. Aber es ist ein Beweis dafür, dass auch in tiefen Phasen der Dunkelheit ein neuronaler Funke entstehen kann, der alles neu ordnet. Und manchmal reicht genau das – ein einziger Moment, in dem man wieder atmen kann – um das eigene Leben wieder in Bewegung zu bringen.
Deutschland & Schweiz
In Deutschland wird Ketamin trotz seiner nachgewiesenen Wirksamkeit nur selten eingesetzt, und das hat weniger mit dem Medikament selbst zu tun als mit der Art, wie das Gesundheitssystem strukturiert ist. Bevor ein Mensch hierzulande eine Ketamin-Infusion erhält, muss er in der Regel eine ganze Reihe klassischer Antidepressiva durchlaufen: SSRI, SNRI, atypische Neuroleptika zur Augmentation, manchmal Lithium, manchmal Bupropion oder Mirtazapin. Erst wenn mehrere dieser Ansätze keinen spürbaren Effekt zeigen – und wenn die Depression offiziell als therapieresistent gilt –, wird Ketamin überhaupt in Betracht gezogen. Selbst dann ist der Zugang eingeschränkt. Die Behandlung findet fast ausschließlich in spezialisierten Praxen oder Kliniken statt, die bereit sind, sie off-label durchzuführen. Diese Einrichtungen sind selten, oft privatärztlich organisiert und nicht in allen Städten zu finden. In psychiatrischen Akutkrisen – etwa bei Trauer, Schock, Panik oder suizidaler Verzweiflung – wird Ketamin in Deutschland kaum eingesetzt, obwohl es genau in solchen Momenten vielen Menschen helfen könnte. Das System ist vorsichtig, manche würden sagen übervorsichtig.
In der Schweiz sieht die Situation anders aus. Das Land hat eine lange wissenschaftliche Tradition im Umgang mit Bewusstseinsforschung und Substanzen, die auf das Gehirn wirken. Die Entdeckung von LSD durch Albert Hofmann prägte nicht nur die Forschung, sondern auch die Haltung gegenüber psychotropen Stoffen: weniger Misstrauen, mehr Neugier, mehr Bereitschaft, Möglichkeiten zu prüfen, statt sie reflexartig abzulehnen. Während andere Länder in den 1970er-Jahren ihre Forschung abrupt stoppten, blieb die Schweiz offen – vorsichtig, aber interessiert. Diese historische Erfahrung prägt bis heute das Verhältnis zu Ketamin. Ärztinnen und Ärzte haben dort mehr Freiraum, therapeutische Entscheidungen nach klinischem Ermessen zu treffen. Wenn ein behandelnder Psychiater oder eine Psychiaterin erkennt, dass ein Mensch von Ketamin profitieren könnte, kann die Therapie schneller beginnen, ohne dass erst ein ganzer Katalog an vorausgehenden Medikamenten abgehakt werden muss.
Darum ist Ketamin in der Schweiz nicht nur besser etabliert, sondern oft auch schneller verfügbar. Es kann in akuten Krisen eingesetzt werden, in denen die Zeit drängt und klassische Medikamente zu langsam wirken. Es gibt Kliniken, die Ketamin fest in ihre Krisenintervention integriert haben – nicht als Ersatz für Psychotherapie, sondern als ein Werkzeug, das dem Gehirn erlaubt, überhaupt wieder ansprechbar zu werden. Die Schweizer Regelung vertraut stärker auf ärztliche Verantwortung und klinische Erfahrung. Das deutsche System vertraut stärker auf Leitlinien, Kommissionen und lange Entscheidungswege. Beides hat seinen Grund, aber im Fall von Ketamin führt es dazu, dass viele Menschen in Deutschland erst spät Zugang erhalten – manchmal zu spät.
Diese Unterschiede sind nicht theoretisch, sondern für viele Betroffene entscheidend. Während man in der Schweiz oft innerhalb weniger Tage einen Termin bekommt, muss man in Deutschland manchmal Monate suchen, telefonieren, hoffen. Und doch zeigt die Erfahrung beider Länder, dass Ketamin nicht gefährlicher wird, nur weil man es früher einsetzt – sondern oft wirksamer. Die Schweiz hat das längst verstanden. Deutschland tastet sich vorsichtig voran.
Deutschland – rechtlicher Rahmen und Einsatz von Ketamin / Esketamin
In Deutschland ist Ketamin ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Wikipedia+1
- Die übliche, anästhesiologische und notfallmedizinische Verwendung ist klar reguliert.
- Für psychische Erkrankungen (z. B. Depression) gilt: Eine Behandlung mit Ketamin ist nicht regulär zugelassen. Wird Ketamin zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt, handelt es sich um eine sogenannte Off-Label-Anwendung. Das heißt: Das Präparat wird außerhalb des im Zulassungsbescheid angegebenen Verwendungszwecks eingesetzt. Therapie.de+1
Off-Label-Anwendungen sind nicht verboten, aber mit Bedingungen verbunden: Ärzte tragen die Verantwortung für die korrekte Anwendung, müssen Patient:innen umfassend aufklären (mündlich und schriftlich) und eine Einwilligung einholen. Therapie.de
Zudem übernehmen gesetzliche Krankenkassen eine Off-Label-Verordnung meist nur in Ausnahmefällen — z. B. wenn alle anderen Standardbehandlungen ausgeschöpft sind und eine schwere Erkrankung vorliegt. Therapie.de+1
Esketamin (Nasenspray Spravato®) – zugelassene Option
- Das Enantiomer Esketamin wurde als Nasenspray für die Behandlung von therapieresistenter Major Depression zugelassen. Voraussetzung: Die Person muss auf mindestens zwei unterschiedliche Antidepressiva nicht angesprochen haben. IQWiG+2Gemeinsamer Bundesausschuss+2
- Seit dem 1. März 2021 darf Esketamin verschrieben werden — nur durch Psychiater:innen und unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal. Ärzteblatt+1
- Esketamin darf nicht einfach zu Hause eingenommen werden: Die Gabe sowie Überwachung müssen in einer geeigneten Einrichtung stattfinden, insbesondere wegen möglicher Nebenwirkungen wie Blutdruckanstieg oder Dissoziation. European Medicines Agency (EMA)+2AkdÄ+2
Ketamin-Infusionen (Racemat) bleiben Ausnahmefälle
- Die Behandlung mit dem ursprünglichen Ketamin (nicht-S-Enantiomer) bei Depressionen oder psychischen Erkrankungen gilt formal als Off-Label. Therapie.de+2Wikipedia+2
- Nur spezialisierte Kliniken und seltene Praxen bieten solche Infusionen an — in der Regel dann, wenn Standardtherapien versagt haben und eine schwere, therapieresistente Depression vorliegt. Therapie.de+1
- Da es sich um Off-Label-Einsatz handelt, müssen ärztliche Überwachung, Aufklärung und Zustimmung erfolgen; die Haftung liegt beim behandelnden Arzt. Therapie.de
Kurz gesagt: In Deutschland ist das Medikament legal, aber psychische Indikationen sind sehr streng reguliert. Nur mit klarer Indikation, ärztlicher Entscheidung und in kontrolliertem Umfeld darf Ketamin bzw. Esketamin eingesetzt werden — und in der Regel erst nach Ausschöpfung klassischer Therapien.
Schweiz – Zulassung und Praxis bei Ketamin / Esketamin
In der Schweiz sind die Regelungen ähnlich, aber der praktische Umgang mit Ketamin/Esketamin spricht für etwas mehr Flexibilität:
- Das Nasenspray mit Esketamin (Spravato®) wurde in der Schweiz am 25. Februar 2020 zur Behandlung von therapieresistenter Depression bei Erwachsenen zugelassen, sofern sie auf mindestens zwei unterschiedliche Antidepressiva nicht angesprochen hatten (in der aktuellen moderaten bis schweren depressiven Episode). Swissmedic+2Swissmedic+2
- Zusätzlich wurde die Zulassung später erweitert auf die kurzzeitige Behandlung schwerer depressiver Episoden (z. B. in Krisensituationen), wenn eine psychiatrische Notlage vorliegt. Swissmedic+1
- Die Gabe erfolgt ebenfalls unter ärztlicher Aufsicht, mit Überwachung (z. B. Blutdruckmessung), und Patienten müssen dort verbleiben – typischerweise mindestens 2 Stunden nach Anwendung. Swissmedic+1
Was das klassische Ketamin (Racemisches Ketamin, i.v.-Infusionen) betrifft: Auch in der Schweiz werden solche Behandlungen bei therapieresistenter Depression angeboten — häufig in Kliniken, die auf «Second-Opinion» oder spezialisierte Depressionstherapie fokussieren. Voraussetzung sind Indikationsprüfung, Aufklärung, Diagnostik und ärztliche Überwachung vor, während und nach der Infusion. Psychiatrische Universitätsklinik Zürich+1
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen: Ketamin unterliegt in der Schweiz der Kontrollliste für Betäubungsmittel (Verzeichnis B der Betäubungsmittel-Kontrollverordnung). Für präparatehaltige Arzneimittel gelten spezielle Vorschriften bei Verschreibung, Abgabe und Lagerung. Swissmedic+1
Das bedeutet: Ketamin und Esketamin sind legal – ihre therapeutische Nutzung bei Psychiatrie-Indikationen ist möglich und regulär, sofern medizinische Standards eingehalten werden.
Fazit: Was heißt das konkret?
- In Deutschland ist Esketamin die standardisierte, regulär zugelassene Form bei therapieresistenter Depression — aber nur, wenn bereits mindestens zwei andere Antidepressiva versagt haben. Ketamin-Infusionen bleiben Sonderfälle (Off-Label), mit strengem Prüf- und Dokumentationsbedarf.
- In der Schweiz existiert ebenfalls eine reguläre Zulassung für Esketamin, und Ketamin-Infusionen werden in spezialisierten Kliniken angeboten. Der rechtliche Rahmen erlaubt (bei Einhaltung der Vorschriften) einen flexibleren Einsatz — was erklärt, warum Ketamin dort öfter eingesetzt wird.
- In beiden Ländern sind Anwendung und Gabe überwacht und an Bedingungen geknüpft. Jeder Einsatz – ob Nasenspray oder Infusion – erfolgt unter ärztlicher Aufsicht, mit Überwachung und Dokumentation.
- Wer Ketamin oder Esketamin verwendet, bewegt sich im Bereich der erlaubten Medizin — nicht illegaler Drogengebrauch.

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