Kambo Research
Diese Feldforschung ist den Menschen gewidmet, die chronische Krankheiten tragen.
Ich gehöre dort zu den Gründungsmitgliedern.
Kambo ist das getrocknete Hautsekret des Riesenmakifroschs (Phyllomedusa bicolor) aus dem Amazonasgebiet. Indigene Gruppen nutzen es traditionell als Medizin.
Das Sekret des Riesenmakifroschs enthält verschiedene bioaktive Peptide, also kurze Ketten aus Aminosäuren. Vereinfacht gesagt wirken diese Peptide wie kleine Schlüssel, die an bestimmte Rezeptoren im Körper binden. Sie beeinflussen unter anderem den Kreislauf, das Nervensystem und den Verdauungstrakt.
Kambo löst eine deutliche körperliche Reaktion aus. Dazu können unter anderem Veränderungen von Blutdruck und Puls, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall gehören.
Diese Reaktion hängt mit den verschiedenen bioaktiven Peptiden im Kambo-Sekret zusammen. Sie wirken an unterschiedlichen Rezeptoren im Körper und beeinflussen dabei unter anderem Kreislauf, Nervensystem und Verdauung.
Das Erbrechen wird häufig als „Entgiftung“ bezeichnet. Dafür gibt es keinen Beleg. Erbrechen entfernt keine Gifte aus dem Blut, das übernehmen Leber und Nieren.
Interessant ist deshalb nicht die Vorstellung einer „Reinigung“ durch das Erbrechen, sondern das Zusammenspiel der verschiedenen Peptide und die vielfältigen körperlichen Reaktionen, die sie auslösen können.
Einige der enthaltenen Peptide können unter anderem die Gallenblase zur Kontraktion anregen und die Freisetzung von Bauchspeicheldrüsensaft fördern. Einfach ausgedrückt: Galle und Verdauungssäfte kommen stärker in Bewegung.
Ein weiteres Peptid wirkt auf Darm und Eingeweide und kann die Darmbewegung antreiben. Diese Vorgänge sind Teil der komplexen körperlichen Reaktion auf Kambo und unterscheiden sich von der Vorstellung, dass das Erbrechen selbst den Körper von Giftstoffen „reinigt“.
Eine verbreitete Vermutung ist, dass Kambo auch über das Nervensystem wirkt. Der Körper reagiert sehr stark und unterbricht dabei möglicherweise ein eingespieltes Stressmuster.
Viele Menschen berichten nach einer Kambo-Erfahrung von mehr Klarheit. Das sind persönliche Erfahrungen. Ich nehme sie ernst, ein Wirkversprechen sind sie aber nicht.
Die einzelnen Peptide im Sekret docken an unterschiedlichen Stellen im Körper an, zum Beispiel an Rezeptoren, die mit Stress und Schmerz in Verbindung stehen. Aus Laboruntersuchungen sind Wirkungen einzelner Peptide auf Schmerz und Kreislauf beschrieben.
Es gibt außerdem Hinweise aus Tierstudien, dass Phyllokinin die Blut-Hirn-Schranke vorübergehend durchlässiger machen könnte. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die schützende Barriere zwischen Blut und Gehirn für kurze Zeit etwas offener sein könnte.
Das könnte möglicherweise erklären, wie andere Peptide ins Gehirn gelangen. Welche Bedeutung diese Vorgänge für die Kambo-Erfahrung beim Menschen tatsächlich haben, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.
Kambo ist kein Allheilmittel. Die bisher bekannten Peptide und ihre Wirkungen erlauben keine pauschalen Heilversprechen. Gerade deshalb ist mir wichtig, zwischen wissenschaftlich untersuchten Wirkungen, persönlichen Erfahrungen und offenen Fragen klar zu unterscheiden.
Für mich macht genau dieses Zusammenspiel Kambo so interessant: die Verbindung aus traditionellem Wissen, moderner Forschung und der Frage, was wir über die Wirkweise dieser außergewöhnlichen Substanz bereits verstehen – und was noch offen ist.
Kambo ist eine intensive körperliche Erfahrung und deshalb nicht für jeden Menschen und nicht in jeder Lebenssituation geeignet.
Genau deshalb gehört für mich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Kambo nicht nur das Wissen über die Peptide und ihre Wirkungen, sondern genauso das Wissen um Kontraindikationen, mögliche Risiken und die eigenen Grenzen.
Bevor ich einen Termin vereinbare, steht deshalb immer ein persönliches Gespräch und eine ausführliche Anamnese. Wir schauen gemeinsam, ob Kambo in deiner individuellen Situation überhaupt sinnvoll und verantwortungsvoll ist.
Es gibt Situationen, in denen ich Kambo nicht empfehle. Das gehört für mich zu einem verantwortungsvollen Umgang dazu.
Wenn du unsicher bist, ob Kambo für dich infrage kommt, sprechen wir vor einem Termin in Ruhe darüber. Eine medizinische Einschätzung ersetzt das nicht.
Bei einer akuten psychischen Krise oder dem Verdacht auf eine Psychose steht nicht die Kambo-Anwendung im Mittelpunkt, sondern eine zeitnahe medizinische und psychiatrische Abklärung.
Kambo ist in einer solchen Situation keine geeignete Maßnahme und sollte nicht eingesetzt werden, um eine akute Krise selbst zu behandeln.
Bei akuter Selbstgefährdung gilt immer: medizinische Hilfe holen und im Notfall den Notruf 112 wählen. Alternativ kannst du dich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder an den psychiatrischen Krisendienst in deiner Region wenden.
Naturmedizin und Schulmedizin schließen sich nicht aus.
Es ist kein Entweder-oder.
Es ist ein Und.
Kambo ist kein Ersatz für eine medizinische Behandlung oder eine Therapie und sollte nicht dazu dienen, notwendige Diagnosen oder Behandlungen zu ersetzen.
Ein oft unterschätzter Punkt bei Kambo ist der Umgang mit Flüssigkeit und der Elektrolythaushalt. Wer vor oder während einer Anwendung zu viel oder zu schnell Wasser trinkt, kann eine Hyponatriämie entwickeln – eine gefährliche Verdünnung des Natriums im Blut.
Schwere Komplikationen einer Hyponatriämie sind beschrieben und können im Extremfall lebensbedrohlich sein.
Mehr Wasser bedeutet nicht mehr Wirkung.
Auch wenn schwere Komplikationen selten sind, gehören sie zu einer verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit Kambo dazu. Beschrieben wurden unter anderem:
In der wissenschaftlichen Literatur wurde außerdem ein plötzlicher Todesfall bei einem Mann mit vergrößerter linker Herzkammer beschrieben. Die Autoren diskutieren einen möglichen Zusammenhang mit der Kambo-Anwendung.
ZURÜCK NACH OBENKambo ist das getrocknete Hautsekret des Riesenmakifroschs (Phyllomedusa bicolor) aus dem Amazonasgebiet. Es enthält verschiedene bioaktive Peptide, die im Körper an unterschiedliche Rezeptoren wirken und eine intensive körperliche Reaktion auslösen können.
Die Wirkung dieser Peptide wird wissenschaftlich untersucht. Einige sind bereits gut erforscht, andere sind bisher nur wenig untersucht. Gerade dieses Zusammenspiel aus traditionellem Wissen und moderner Forschung macht Kambo für mich so interessant.
Eine Kambo-Erfahrung kann sehr intensiv sein und ist nicht für jeden Menschen geeignet. Deshalb gehören für mich eine gründliche Anamnese, eine individuelle Einschätzung und ein verantwortungsvoller Umgang selbstverständlich dazu.
Kambo ist keine Entgiftung und kein Allheilmittel und ersetzt weder eine medizinische Behandlung noch eine Therapie.
MEHR ÜBER KAMBO HIER ZURÜCK NACH OBENMein Name ist Nicole – und ich verberge mich hinter Kambo Vechta.
Schon früh in meinem Leben war ich tief mit meinem Glauben verbunden. Der Glaube an etwas Größeres trug mich durch meine Kindheit. Doch mit Beginn der Pubertät rückte das zunehmend in den Hintergrund. Es fing an mit Jungs, Partys, russischer Kartoffelschnaps und Tanztabletten. Doch dabei blieb es nicht. Die Nächte wurden immer länger und länger und die Substanzen immer härter und härter.
Schritt für Schritt verlor ich den Boden unter den Füßen, während ich versuchte, mich in einem Strudel aus Betäubung und Exzess selbst zu finden. Irgendwann musste ich mir die bittere Frage stellen: Wie viel von MIR selbst bleibt noch übrig, wenn ich so weitermache?
Nach dem Entzug kam die Leere. Es war, als hätte ich mich komplett verloren. Ich versuchte, die Leere zu füllen, indem ich den vorgezeichneten Weg ging, von dem die Gesellschaft behauptet, er bringe Glück: Mann, ein pervers großes Haus, ein sündhaft teures Auto. Spoiler: Nichts davon brachte das ersehnte Glück.
Also folgte ich dem, was in mir leise flüsterte. Ich packte meinen Rucksack und ließ Deutschland für eine sehr sehr lange Zeit hinter mir. Als Couchsurferin habe ich die halbe Welt gesehen, in Wohnzimmern geschlafen, Geschichten getauscht, in Zügen, Bussen, Dörfern und Großstädten gesessen. Unterwegs besuchte ich viele alternative Gemeinschaften und fragte die Menschen dort nach dem Glück. Irgendwann begegnete ich einem Schamanen und erhielt mein erstes Ritual.
Später kam eine andere Form des Reisens dazu: die nach innen. Persönlichkeitsentwicklung. Schattenarbeit. Ich habe viel ausprobiert: Eiswasser, Yogamatte, Zeremonien, Breathwork, Kakao, Meditation, Schweigeretreats. Meine ersten Erfahrungen mit Entheogenen zeigten mir, dass sie mehr sind als Substanzen. Diese Erfahrungen brachten mich zurück zu etwas, das ich seit meiner Kindheit verloren hatte: dem Fühlen.
Dann begegnete ich Kambo. Nichts hat so eine tiefe Veränderung in mir ausgelöst. Ich wusste nicht, dass es möglich ist, mich so gut, so echt, so präsent in meinem Körper zu fühlen. Direkt nach meiner allerersten Kambo-Erfahrung wusste ich: Damit gehe ich irgendwann in den Service.
Danach habe ich zwei Jahre lang nichts anderes gemacht als Kambo. Ich habe jede freie Minute gelesen – jedes Buch, jeden Bericht, jede Studie. Ich habe mich mit Hunderten Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht und sehr viele Menschen behandelt. Irgendwann war da der Impuls: Ich will das alles aufschreiben. Daraus wurde mein Buch.
Meine Reise ist noch lange nicht zu Ende, und vielleicht wird sie das auch nie sein. Aber heute weiß ich: Egal, wie weit oder tief ich gehe, ich bin auf dem Weg Richtung Licht. Doch keine Substanz – egal ob legal oder illegal – kann uns den Frieden bringen, den wir tief in unserem Herzen suchen. Es ist der liebe Gott allein, der uns diese Art von Frieden schenken kann.
ZURÜCK NACH OBENWährend meiner ersten Kambó-Ausbildung habe ich gelernt, wie wichtig es ist, einen Raum wirklich halten zu können – mit allem, was dazugehört. Dazu gehörten die Integration der eigenen Fähigkeiten, Abgrenzung, Notfallmedizin und Kontraindikationen ebenso wie verschiedene brasilianische und peruanische Kambó-Methoden und eine sanftere Methode, die an den westlichen Körper angepasst ist.
Als ich irgendwann das Gefühl hatte, in meiner eigenen Anwendung sicher und erfahren genug zu sein, habe ich mich entschieden, noch einen Schritt weiterzugehen und eine fortgeschrittene Ausbildung direkt im Dschungel zu machen.
Was ich dort gelernt habe – über den Umgang mit der Medizin, über Prozesse, Grenzen, Menschen und nicht zuletzt über mich selbst – würde hier den Rahmen sprengen. Es war intensiv, direkt und ungefiltert. Und es hat mein Verständnis von Kambó noch einmal auf eine ganz andere Ebene gebracht.
Parallel dazu habe ich viele Kambó-Kreise begleitet, Retreats gehalten und Menschen in Einzelprozessen begleitet. Ich habe erlebt, was sich in Menschen bewegen kann, wenn sie sich wirklich auf diesen Prozess einlassen. Und ich habe gelernt, was es braucht, um einen solchen Raum zu halten – nicht nur körperlich, sondern vor allem auch menschlich.
All das hat mein Wissen über die Jahre immer weiter vertieft. Nicht nur durch Theorie, sondern durch jede einzelne Begegnung. Jede Sitzung, jeder Mensch und jeder Prozess hat mir etwas gezeigt. Und je mehr Erfahrung ich gesammelt habe, desto klarer wurde für mich:
Ich möchte dieses Wissen weitergeben.
Deshalb habe ich nach einem Jahr intensiver Arbeit meine eigene Ausbildung entwickelt. Eine Ausbildung, in der ich nicht nur Wissen und praktische Fähigkeiten weitergeben möchte, sondern auch meine eigene Erfahrung, meine Perspektive und meine Liebe zu dieser besonderen Praxis.
Mir ist dabei besonders wichtig, dass Menschen Kambó nicht einfach anwenden, ohne zu wissen, was sie tun und wo die eigenen Grenzen liegen. Deshalb liegt der Schwerpunkt meiner Ausbildung heute auf der verantwortungsvollen Selbstanwendung.
Wir möchten euch nicht nur die praktischen Fähigkeiten vermitteln, sondern auch das Verständnis dafür, was hinter dieser kraftvollen Praxis steht. Wir sprechen über Theorie und Grundlagen, Sicherheit, Kontraindikationen und mögliche Notfallsituationen und verbinden dieses Wissen mit praktischen Demonstrationen.
Dabei geht es mir nicht darum, euch einfach ein festes Schema an die Hand zu geben. Ich möchte euch dazu befähigen, eure eigene Verantwortung zu übernehmen, euren Körper kennenzulernen und Entscheidungen bewusst und informiert zu treffen.
Mein Ziel ist es, mein Wissen aus meinen beiden Ausbildungen, aus meiner Arbeit mit Menschen und aus meinen persönlichen Erfahrungen weiterzugeben und gleichzeitig einen Raum zu schaffen, in dem Sicherheit, Klarheit, Vertrauen und Gemeinschaft spürbar werden.
Kambó ist für mich nicht nur eine Medizin. Es ist eine intensive Form von Präsenz und eine Einladung, sich selbst auf eine Weise zu begegnen, die nichts beschönigt.
Wenn du spürst, dass du mehr über Kambó lernen und diese Praxis verantwortungsvoll kennenlernen möchtest, freue ich mich darauf, dich ein Stück auf diesem Weg zu begleiten.
ZURÜCK NACH OBENTermine sind bei mir so individuell wie die Menschen, die zu mir kommen.
Ich bin in Vechta, zwischen Bremen und Osnabrück. Wenn es für dich oder euch besser passt, komme ich aber auch gerne zu euch.
Meine Begleitungen finden grundsätzlich im 1:1-Rahmen statt. Wenn ihr die Erfahrung miteinander teilen möchtet, ist das natürlich ebenfalls möglich. In diesem Fall begleite ich euch direkt hintereinander, sodass trotzdem jeder seinen ganz persönlichen Raum bekommt.
Bevor wir einen Termin vereinbaren, steht für mich immer ein persönliches Telefonat und eine ausführliche Anamnese. Ich möchte dich kennenlernen, verstehen, was dich zu Kambó führt und was dich gerade bewegt. Gleichzeitig schauen wir gemeinsam, ob Kambó in deiner individuellen Situation sinnvoll und verantwortungsvoll ist.
Mir ist wichtig, nicht einfach Termine zu vergeben. Ich möchte gemeinsam mit dir herausfinden, was für dich wirklich passend ist.
Zurzeit möchte ich mich wieder ganz auf das Kambó-Training zur Selbstapplikation konzentrieren.
Von all den Trainings, die ich geben könnte, ist dieses das, was ich am meisten fühle. Vielleicht auch deshalb, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie wertvoll es sein kann, diesen Zugang zu haben und Kambó sicher, verantwortungsvoll und eigenständig anwenden zu können.
In dieses Training fließt alles ein, was ich in den vergangenen Jahren lernen und erfahren durfte: meine Erfahrungen im Dschungel, das Wissen traditioneller Anwender und die Erkenntnisse aus meiner westlichen Ausbildung.
Mein Wunsch ist, dass mehr Menschen – so wie ich und viele meiner Kollegen – die Möglichkeit bekommen, Kambó verantwortungsvoll selbst anzuwenden, anstatt für jede Anwendung auf jemand anderen angewiesen zu sein.
Dabei geht es für mich um weit mehr als die eigentliche Anwendung. Es geht um Wissen, Verantwortung, die eigenen Grenzen, Kontraindikationen und den Umgang mit möglichen Notfallsituationen. Vor allem aber geht es darum, die eigene Rolle und die damit verbundene Verantwortung wirklich zu verstehen.
Ich freue mich sehr darauf, dieses Wissen weiterzugeben und die nächsten Menschen auf ihrem eigenen Weg mit Kambó zu begleiten.
TERMIN ANFRAGEN ZURÜCK NACH OBENZusammenfassung: Was Kambo mit den Menschen macht – laut Studie von Meike Hermkes
Was wurde untersucht?
Meike Hermkes hat mit ihrer Dissertation die erste größere wissenschaftliche Untersuchung zur Kambo-Anwendung im Westen gemacht. 386 Menschen aus 35 Ländern wurden befragt – die meisten jung, gebildet und offen für Spiritualität.
Warum haben Menschen Kambo gemacht?
Wie stark hat es gewirkt?
Wie lange wirkt Kambo nach?
Welche positiven Veränderungen wurden genannt?
Was haben Menschen konkret beschrieben?
Mehr Klarheit, Fokus, Präsenz; innerer Frieden, emotionale Stabilität; mehr Energie, Motivation; weniger Angst oder depressive Gedanken; verbesserte Ernährung, weniger Alkohol oder Drogen.
Wie wichtig war die Erfahrung?
Wurden auch negative Effekte erwähnt?
Ja – aber sehr selten: 2,85 % berichteten von Verschlechterung der körperlichen Gesundheit; 1,81 % von Verschlechterung der psychischen Gesundheit; 5 von über 380 Personen sprachen von tiefgreifend negativen Erfahrungen.
Quelle: Dissertation Meike Hermkes, 2022. Frei zugänglich: refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/34604. Die Zahlen finden sich auch in der Veröffentlichung von Majić T, Sauter M, Bermpohl F, Schmidt TT (2021), DOI 10.1177/0269881121991554.
Diese Feldforschung ist den Menschen gewidmet, die chronische Krankheiten tragen.
Ich gehöre dort zu den Gründungsmitgliedern.
Fächerübergreifender Überblick: Biologie des Frosches, das traditionelle Ritual, Chemie und Pharmakologie des Sekrets sowie medizinische Aspekte der unkontrollierten Anwendung.
Fasst Tierstudien zu den einzelnen Peptiden zusammen und bewertet sie im Zusammenhang mit der Kambô-Anwendung beim Menschen. Zeigt, wo belastbare Daten fehlen.
Vielleicht ist das für jemanden genau zur richtigen Zeit.
Ich habe meine erste eigene App entwickelt: Everything Halleluja.
Eine App, die dich 365 Tage dabei begleitet, im Glauben zu wachsen und Jesus kennenzulernen.
Einfach öffnen und losgehen.
Tag für Tag.
Und das Wichtigste: Für immer kostenlos.
Mit ganz einfachen Worten erklärt: Peptide sind kleine Eiweißbausteine, die im Körper Informationen übermitteln. Sie können Zellen beeinflussen und bestimmte Prozesse anstoßen, verstärken oder regulieren. Man kann sie sich vereinfacht wie winzige Schalter vorstellen, die bestimmte Vorgänge im Körper beeinflussen.
Peptide sind kurze Ketten aus Aminosäuren und gehören zu den biologisch aktiven Molekülen unseres Körpers. Sie übernehmen ganz unterschiedliche Aufgaben und sind an zahlreichen körperlichen Prozessen beteiligt.
Peptide übernehmen eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben. Manche sind an der Regulation von Hormonen beteiligt, andere beeinflussen Entzündungsprozesse, die Wundheilung, die Schmerzverarbeitung oder die Kommunikation zwischen Zellen.
Peptide kommen in allen Organismen vor, in denen entsprechende biologische Prozesse stattfinden. Das Spektrum ihrer Funktionen ist beträchtlich. Biologisch aktive Peptide können beispielsweise als Hormone, Neurotransmitter oder Wachstumsfaktoren wirken, aber auch an Abwehrmechanismen beteiligt sein. Entsprechend interessant sind sie auch für die medizinische Forschung und die Entwicklung von Wirkstoffen.
Peptide spielen eine wichtige Rolle bei der Kommunikation innerhalb des Körpers. Sie können unter anderem Prozesse des Immunsystems, der Verdauung, des Kreislaufs, der Schmerzverarbeitung und des Zellwachstums beeinflussen.
Sie sind keine Wundermoleküle. Aber sie gehören zu den vielfältigen biologischen Signalsystemen, mit denen unser Körper Prozesse reguliert und miteinander verbindet.
Auch im Tierreich übernehmen Peptide wichtige Funktionen. Sie können als Kommunikations- und Regulationsmoleküle dienen und bei manchen Tierarten auch Teil der natürlichen Abwehr sein.
In der Haut von Phyllomedusa bicolor, dem Kambo-Frosch, befindet sich ein komplexes Gemisch verschiedener bioaktiver Peptide. Diese Stoffe stehen unter anderem mit den natürlichen Schutzmechanismen des Frosches in Verbindung und können gegen verschiedene Mikroorganismen wirken.
Die Zusammensetzung dieses Sekrets ist wissenschaftlich besonders interessant, weil die einzelnen Peptide an unterschiedlichen biologischen Zielstrukturen wirken können.
Die wissenschaftliche Erforschung dieser Peptide wurde unter anderem durch Vittorio Erspamer vorangetrieben, der zu den bedeutenden Forschern auf dem Gebiet bioaktiver und neuroaktiver Substanzen gehörte. In der Haut von Phyllomedusa bicolor wurden verschiedene Peptidgruppen beschrieben, darunter Dermorphin, Deltorphin, Phyllocaerulein, Phyllokinin, Phyllomedusin, Sauvagine und Adenoregulin.
Diese Peptide unterscheiden sich in ihrer Struktur und ihren biologischen Angriffspunkten. Einige wirken auf Rezeptoren des Nervensystems, andere beeinflussen Kreislauf, glatte Muskulatur oder Verdauung. Ein Teil dieser Wirkungen ist gut untersucht, vieles stammt jedoch aus Labor- und Tierstudien und lässt sich nicht ohne Weiteres auf die Kambo-Anwendung beim Menschen übertragen.
Die folgende Übersicht zeigt einige der wichtigsten beschriebenen Peptide und ihre bekannten oder untersuchten Angriffspunkte:
Die Wirkungen dieser Stoffe wurden überwiegend in Labor- und Tiermodellen untersucht. Welche Bedeutung die einzelnen Peptide in der komplexen Kambo-Erfahrung beim Menschen tatsächlich haben, ist nicht für alle Stoffe abschließend geklärt.
Dermorphin und Deltorphin gehören zu den bekanntesten Peptiden des Kambo-Sekrets. Beide zählen zu den sogenannten Opioidpeptiden und können an Opioidrezeptoren binden. Dermorphin wirkt vor allem am μ-Opioid-Rezeptor, Deltorphin bevorzugt am δ-Opioid-Rezeptor.
Experimentelle Untersuchungen zeigen eine sehr starke analgetische Wirkung dieser Peptide. Für Dermorphin wurden je nach Untersuchungsmethode und Modell deutlich stärkere schmerzhemmende Effekte als bei Morphin beschrieben.
Wie sich das bei einer Kambo-Anwendung zeigt, wissen wir noch nicht. Die meisten Untersuchungen betrafen einzelne, isolierte Peptide.
Phyllomedusin gehört zur Gruppe der Tachykinine und kann verschiedene körperliche Reaktionen beeinflussen. Dazu gehören unter anderem Wirkungen auf glatte Muskulatur, Sekretion und den Magen-Darm-Trakt.
Damit steht dieses Peptid auch mit einigen der typischen körperlichen Reaktionen in Verbindung, die während einer Kambo-Anwendung auftreten können, beispielsweise Übelkeit, Erbrechen oder Veränderungen der Darmtätigkeit.
Dabei handelt es sich nicht um einen einzelnen „Kambo-Schalter“. Die körperliche Reaktion entsteht durch das Zusammenspiel verschiedener Peptide und ihrer jeweiligen Wirkungen.
Phyllokinin gehört zur Familie der Bradykinine und wirkt unter anderem gefäßerweiternd. Bradykinine sind körpereigene beziehungsweise verwandte Botenstoffe, die an verschiedenen Prozessen beteiligt sind, unter anderem an Gefäßweite, Blutdruck, Entzündungsreaktionen und Schmerzverarbeitung.
Phyllokinin kann die Gefäße erweitern und dadurch den Blutdruck beeinflussen. Außerdem gibt es Hinweise aus Tierstudien, dass Phyllokinin die Blut-Hirn-Schranke vorübergehend durchlässiger machen kann.
Das ist wissenschaftlich interessant, bedeutet aber nicht, dass dadurch beim Menschen automatisch bestimmte Wirkungen im Gehirn entstehen. Auch hier gilt: Ein Teil der bisherigen Erkenntnisse stammt aus experimentellen Untersuchungen und lässt sich nicht direkt auf die Kambo-Erfahrung übertragen.
Caerulein beziehungsweise Cerulein gehört zu den Peptiden, die auf Rezeptoren des Verdauungssystems wirken können. Sie beeinflussen unter anderem die glatte Muskulatur und Prozesse im Magen-Darm-Trakt und stehen mit der Regulation von Verdauung und Sekretion in Verbindung.
Cerulein wurde bereits lange vor der heutigen Kambo-Forschung isoliert und pharmakologisch untersucht. Die Forschung an diesen Peptiden hat deshalb auch unabhängig vom Kambo-Sekret eine längere Geschichte.
Einige experimentelle Untersuchungen beschreiben außerdem analgetische Effekte. Welche Bedeutung diese einzelnen Wirkungen für die komplexe Reaktion auf Kambo haben, lässt sich daraus jedoch nicht unmittelbar ableiten.
Sauvagine wirkt unter anderem auf Rezeptoren, die mit der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse in Verbindung stehen. Diese Achse ist ein wichtiges Regulationssystem des Körpers und spielt unter anderem bei der Stressreaktion eine Rolle.
Experimentelle Untersuchungen zeigen Auswirkungen auf Kreislauf und hormonelle Prozesse. Auch Veränderungen von Verhalten und Stressreaktionen wurden in Tiermodellen untersucht.
Welche Rolle Sauvagine im Zusammenspiel mit den anderen Kambo-Peptiden beim Menschen spielt, ist noch nicht vollständig geklärt.
Adenoregulin steht unter anderem mit Adenosinrezeptoren in Verbindung. Diese Rezeptoren spielen bei verschiedenen körperlichen Prozessen eine Rolle, unter anderem bei der Regulation von Energiehaushalt, Schlaf, Stressreaktionen und Zellkommunikation.
Die Forschung zu Adenoregulin ist im Vergleich zu einigen anderen Kambo-Peptiden noch deutlich weniger umfangreich. Ob Adenoregulin bei Kambo eine Rolle spielt, ist offen.
Dermaseptine gehören zu einer Gruppe von Peptiden, die in der Haut verschiedener Amphibien vorkommen und an der natürlichen Abwehr beteiligt sein können.
Für Dermaseptin B2 wurden in Laboruntersuchungen antimikrobielle Eigenschaften beschrieben. Dabei können diese Peptide unter bestimmten Bedingungen die Zellmembranen von Mikroorganismen beeinflussen.
Solche Ergebnisse sind für die Grundlagenforschung interessant. Für Kambo beim Menschen sagt das noch nichts aus.
Bombesin und verwandte Peptide können verschiedene Prozesse des Magen-Darm-Systems beeinflussen. Dazu gehören unter anderem die Regulation von Magensekretion, Verdauungshormonen und Darmbewegungen.
Auch hier stammen viele Erkenntnisse aus experimentellen und tierexperimentellen Untersuchungen. Im Kambo-Sekret kommen entsprechende Peptide zudem nur in sehr geringen Mengen vor.
Mit Bombesin verwandt ist Phyllolitorin, ein Neuropeptid, das ebenfalls auf die glatte Muskulatur und die Magensekretion wirken kann.
Tryptophylline gehören zu den weniger erforschten Peptidfamilien im Zusammenhang mit Amphibiensekreten. Für einige Vertreter wurden verschiedene biologische Aktivitäten untersucht, darunter antimikrobielle Eigenschaften.
Laboruntersuchungen beschreiben beispielsweise eine Hemmung bestimmter Hefepilze und Bakterien. Andere mögliche Wirkungen, etwa im Zusammenhang mit Nervensystem oder Entzündungsprozessen, sind bisher deutlich weniger gut untersucht.
Hier befinden wir uns noch weitgehend im Bereich der Grundlagenforschung. Ich schaue hier lieber genau hin: Was spannend klingt, ist noch nicht dasselbe wie das, was wir beim Menschen wissen.
Bradykinin ist ein körpereigener Botenstoff und Teil verschiedener Regulationsprozesse. Es kann Gefäße erweitern, die Gefäßdurchlässigkeit beeinflussen und an Entzündungs- und Schmerzprozessen beteiligt sein.
Im Zusammenhang mit Kambo sind insbesondere die Auswirkungen auf Gefäßweite und Blutdruck relevant. Sie können zu einigen der frühen körperlichen Veränderungen während einer Anwendung beitragen.
Auch hier gilt: Die Reaktion auf Kambo entsteht nicht durch einen einzelnen Stoff, sondern durch das komplexe Zusammenspiel vieler verschiedener Peptide.
Das Kambo-Sekret besteht aus einem komplexen Gemisch zahlreicher bioaktiver Stoffe. Für einige Peptide kennen wir Struktur und Wirkmechanismen bereits recht gut, während andere bisher nur wenig untersucht sind.
Viele dieser Stoffe wirken nicht isoliert, sondern treffen im Sekret aufeinander und können sich in ihren biologischen Wirkungen beeinflussen. Genau dieses Zusammenspiel macht die wissenschaftliche Erforschung von Kambo so interessant.
Manche Peptide zeigen im Labor antimikrobielle Eigenschaften, andere beeinflussen Rezeptoren des Nervensystems, den Kreislauf, die Verdauung oder hormonelle Regulationssysteme.
Was davon in welcher Form und in welchem Ausmaß bei einer Kambo-Anwendung am Menschen eine Rolle spielt, ist für viele Bestandteile noch nicht abschließend geklärt.
Wir stehen bei der Erforschung dieses außergewöhnlichen Sekrets noch längst nicht am Ende. Und genau das finde ich spannend: Je genauer wir hinschauen, desto deutlicher wird, wie komplex das Zusammenspiel der verschiedenen Peptide tatsächlich ist.
Jason Fellows, Kambo’s Secret.
ZURÜCK NACH OBENDie Ergebnisse stammen aus Labor- und Tierstudien und lassen sich nicht ohne Weiteres auf die Anwendung beim Menschen übertragen.
Laborstudie an Peptiden aus der Haut des Kambo-Frosches: Dermorphin-verwandte Peptide aktivieren im Rattenmodell zwei Untertypen des µ-Opioid-Rezeptors, mit Wirkung auf Schmerzempfindung und Katalepsie.
Laborstudie an Zell- und Tiermodellen zur Wirkung von Dermaseptin B2 aus P. bicolor auf Zellwachstum und die Bildung neuer Blutgefäße.
Laborstudie zum Wirkmechanismus von Dermaseptin B2: Beteiligt sind teilweise Glykosaminoglykane auf der Zelloberfläche. Die Wirkung läuft eher über Nekrose als über Apoptose.
Laborstudie: Dermaseptin B2 wird mit einem LHRH-Hormon-Analogon verbunden, um es gezielt an Zellen mit LHRH-Rezeptor zu lenken. Untersucht in Zellkulturen und im Mausmodell.
Laborstudie: Beschreibt zwei Peptide (Dermaseptin B2 und B3) aus dem Hautsekret des Kambo-Frosches und ihre Wirkung auf Zellkulturen.
Beschreibt kurz das Kambo-Ritual und bespricht drei Neuropeptide aus Kambo mit schmerzlindernden Eigenschaften.
Diskutiert, ob die körperlichen Reaktionen nach Kambo als unerwünschte Ereignisse oder als pharmakologische Wirkungen zu verstehen sind.
Grundlagenarbeit zum Caerulein-artigen Peptid Phyllocaerulein: Wirkung auf Blutdruck, Gallenblase und Magen-Darm-Trakt in Tierversuchen.
Schön, dass du hier bist
Was wir wissen, was wir deuten und wo die Grenzen liegen
Was die Forschung über Dosis und Rezeptoren zeigt. Warum mehr Kambo nicht mehr bringt: Es gibt diesen Glaubenssatz, der sich durch die Kambo-Community zieht wie ein ungeprüftes Gerücht: Großes Trauma …
mehr …Wer sich in den letzten Monaten mit Cannabis beschäftigt hat, ist wahrscheinlich über diese vier Buchstaben gestolpert, die vorher kaum jemand auf dem Schirm hatte: THCA. Plötzlich taucht es in …
mehr …Für Terminabsprachen und Fragen rund um Kambó melde dich gerne – bereit, wenn du es bist.
Chat in WhatsAppNicole Horn
c/o AutorenServices.de (Impressumdienst)
Birkenallee 24
36037 Fulda
E-Mail: info@kambo-vechta.de
Als Kleinunternehmerin nach § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
Nicole Horn, Anschrift wie oben.
Die Inhalte dieser Seite dienen der Information. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
ZURÜCK NACH OBENNicole Horn, c/o AutorenServices.de (Impressumdienst), Birkenallee 24, 36037 Fulda
E-Mail: info@kambo-vechta.de
Diese Website wird bei IONOS SE, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur gehostet. Beim Aufruf der Seite speichert der Server automatisch technische Daten in Logfiles, zum Beispiel IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Seite, Browser und Betriebssystem. Das ist nötig, um die Seite auszuliefern und sicher zu betreiben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Speicherdauer richtet sich nach den Vorgaben von IONOS. Mit IONOS besteht ein Auftragsverarbeitungsvertrag.
Diese Seite setzt keine Cookies. Es werden keine Analyse-, Tracking- oder Werbedienste verwendet. Schriftarten werden nicht von fremden Servern geladen.
Wenn du mir schreibst, verarbeite ich deine E-Mail-Adresse und den Inhalt deiner Nachricht, um deine Anfrage zu beantworten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO. Ich lösche die Daten, sobald sie nicht mehr gebraucht werden und keine Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Bitte beachte, dass unverschlüsselte E-Mails von Dritten mitgelesen werden könnten.
Du kannst mich auch über WhatsApp erreichen. Der Knopf auf dieser Seite ist nur ein Link: Erst wenn du ihn anklickst, wirst du zu WhatsApp weitergeleitet, und es gelten die Datenschutzregeln von WhatsApp. Wenn du mir dort schreibst, verarbeite ich deine Telefonnummer und den Inhalt deiner Nachricht, um deine Anfrage zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO).
Diese Seite verlinkt auf Instagram (@kambo_vechta) und auf WhatsApp. Es werden keine Inhalte automatisch von dort eingebunden. Erst wenn du den Link anklickst, gelten die Datenschutzregeln des jeweiligen Anbieters.
Die Seite wird über eine verschlüsselte Verbindung (https) ausgeliefert.
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21). Schreib dafür einfach an info@kambo-vechta.de. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel bei der Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen.
ZURÜCK NACH OBEN